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Freitag, 29. Januar 2010

Lieblingsplatz: Zabriskie Point im Death Valley


Zabriskie Point im Death Valley ist einer der schönsten Orte dieser Welt. Die Nummer eins der Plätze, die man unbedingt mal gesehen haben sollte. Von der Aussichtsplattform hat man eine traumhafte Sicht auf Felsen und Canyons. Wer will, kann auch durch diese bizarren Gesteinsformationen wandern. Eine Märchenlandschaft!

Ein Muss: Zabriskie Point bei Sonnenaufgang! Wir selbst haben den Sonnenuntergang und Mondaufgang am frühen Abend, den Vollmond bei Nacht und den Sonnenaufgang in aller Herrgottsfrühe erlebt und ich verspreche garantiert nicht zu viel, wenn ich sage: Der Sonnenaufgang am Zabriskie Point ist das schönste Naturspektakel, das ich je erlebt habe. Freut euch auf die nächsten Postings und Fotos!

Wenn ihr eine Reise durch Kalifornien machen wollt, also unbedingt das Death Valley und eine Nacht in Furnace Creek (liegt gleich um die Ecke) für den Sonnenaufgang am Zabriskie Point einplanen!

Überhaupt haben uns der Yosemite Nationalpark und das Death Valley unglaublich gut gefallen - obwohl wir im Yosemite Valley nur drei Nächte und in der Wüste nur eine Nacht verbracht haben. Man kann sehr viel mit dem Auto abfahren, kurz aussteigen, ein bisschen rumlaufen und Fotos machen, wieder ins Auto einsteigen und weiter geht's. Reisen und entdecken in den USA heißt Autofahren - aber das ist ein anderes Thema.

Freitag, 8. Januar 2010

Fotografieren auf den Spuren von Ansel Adams


Ansel Adams: Moon and Half Dome (1960), http://www.anseladams.com/
Wer im Yosemite Nationalpark umherläuft, begegnet auf Schritt und Tritt Motiven, die er schon mal irgendwann auf Fotos gesehen hat. Und schon denkt man an Ansel Adams! Der Fotograf hat hier seine berühmtesten Bilder geschossen, seine Schwarz-Weiß-Fotos sind Klassiker der Landschaftsfotografie. Die Familie von Ansel Adams (1902 bis 1984) unterhält im Yosemite Village eine Galerie, wo man Poster und Originale kaufen kann. Doch nicht nur das!

Absolut empfehlenswert sind die Fotokurse und Foto-Rundgänge, die von der Galerie in Zusammenarbeit mit den besten Fotografen Amerikas angeboten werden, unter anderem auch Michael Frye (s.o.). Wir haben zuerst an dem kostenlosen Camera Walk teilgenommen und der hat uns so gut gefallen, dass ich mich noch für einen Photo-Workshop angemeldet habe. Wichtig: Es kommt nicht auf eine teure Ausrüstung an, man kann schon mit einer einfachen Kamera (Automatik-Kamera heißt im Englischen point and shoot camera) gute Fotos machen. Praktisch: Die tollsten Motive liegen direkt vor deiner Nase, du musst nur auf den Auslöser drücken. Für Sonne und Licht braucht man dann Glück :-) Bei Interesse gleich am Anfang bei der Galerie vorbeifahren, anmelden und Plätze sichern.

Ideal für die langen Winterabende (spätestens um 17 Uhr ist es dunkel): Im Cliff Room der Yosemite Lodge wird regelmäßig ein Film über Ansel Adams gezeigt. Eine aktuelle Info-Broschüre mit Übersichts-Karte, allen landschaftlichen Top-Highlights und dem Programm für Aktivitäten im Nationalpark erhält man automatisch am Eingang des Parks, wenn man die Eintrittsgebühr bezahlt. Gleich reingucken und Termine checken!

Ansel Adams Gallery Yosemite

Mehr über Ansel Adams gibt's auf Wapedia

Donnerstag, 7. Januar 2010

Tosende Wasserfälle im Yosemite Park


Bridalveil Fall


Yosemite Fall: Eisbrocken fallen laut krachend den Wasserfall herunter.

Im Winter sind die Wasserfälle etwas mickrig. Besonders viel Wasser führen sie im Frühling - dann sind sie am beeindruckendsten.

Von Bären und anderen Tieren im Yosemite


Rehe



Eule

Rehe, Eulen, zugegeben - Bären haben wir keine gesehen, dabei kommt es durchaus vor, dass mal der eine oder andere im Zeltdorf auftaucht. Das zumindest haben uns sehr lebendig die Amerikaner geschildert. Lebensmittel und alles, was riecht, darf auf keinen Fall im Auto, in der Nähe von Fenstern oder gar im Zelt aufbewahrt werden. Dafür gibt es Bear Locker (Bären-Spinde). Eindrucksvolle Videos an der Rezeption demonstrieren, wie schnell Bären Autos demolieren können. "Keep bears wild" lautet die Parole. Die Bären könnten sonst lernen, dass es bei uns was zu fressen gibt und sich an die Menschen gewöhnen.

Was tun, wenn ein Bär kommt? Arme hoch, Jacke über den Kopf halten, sich so groß wie möglich machen, laute und drohende Stimme, den Bären zur Flucht bewegen, mit Kochgeschirr klappern, unbedingt stehen bleiben oder langsam zurückgehen, auf keinen Fall wegrennen und zeigen, dass man Angst hat.

Tödliche Zusammenstöße mit wilden Tieren in Yosemite Nationalpark hat es bisher nur einen gegeben: mit einem Reh. Und wir haben doch Bären entdeckt: Gleich neben unserem Zelt stromerte ein niedliches Waschbärenpärchen herum.